Die Geschichte der Zuger Kirschtorte

Treichler Gebäude "Heureka!" schrie Konditormeister Heinrich Höhn 1921, als er zur Hebung der anfänglich bescheidenen Umsätze in seinem Geschäft in Zug nach langem Pröbeln das Rezept für eine Köstlichkeit erfunden hatte: die Zuger Kirschtorte.

Kaum jemand ahnte damals, dass die Zuger Kirschtorte ihren Siegeszug rund um die Welt antreten würde. Für die feine Spezialität aus Zug gab es Goldmedaillen zuhauf.

Heute - einige Jahre später - verlassen jährlich mehrere Zehntausend Zuger Kirschtorten die Konditorei Treichler.




Der Erfinder der Zuger Kirschtorte, Heinrich "Heiri" Höhn stammte ursprünglich aus Herisau. Seine Fertigkeiten sammelte der gelernte Konditor unter anderem in Zürich, Nürnberg und Bremen, bevor er letztlich nach Zug kam. 1913 eröffnete "Heiri" dort sein erstes Geschäft.

Sein erfinderischer Geist veranlasste Heiri mehrere Prototypen der neuen Torte zu kreieren. Zusammen mit mehreren dort ansässigen Gastwirten wurde über Jahre hinweg degustiert, bis 1921 seine Kreation schliesslich perfekt war. Die Kirschtorte, wie wir sie heute kennen und schätzen, war geboren – auch dank tatkräftiger Unterstützung seiner lieben Frau Hanna. Schon ein Jahr später erhielt die Torte an einer Ausstellung in Luzern ihre erste Goldmedaille. Nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Produktion entschloss sich "Heiri" in den Ruhestand zu treten. Das Geschäft überliess er seinem langjährigen Chefkonditor Jacques Treichler, der die Torte zu einem Begriff in der internationalen Gastronomie machte.

Spieglein, spieglein...wer macht die besten Torten im Lande?



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Heinrich Höhn
Heinrich Höhn

Hanna Höhn Schweizer
Heinrich Höhn